Die Spreu vom Weizen trennen
Die Anzahl der Catering-Anbieter ist für Kunden kaum zu überblicken. Spezialisten für beinahe jeden mehr oder minder aktuellen Küchentrend wetteifern mit Allround-Anbietern. Doch es sind in erster Linie zwei Kriterien, die ein wirklich guter Caterer erfüllen muss.
Diese beiden Kriterien sind hohe Qualität in Küche und Service sowie ein stimmiges Konzept, das genau auf den Bedarf der Veranstaltung zugeschnitten ist. Hohe Qualität bieten etliche Caterer an. Doch einen Bezug zum jeweiligen Kunden-Event inklusive Berücksichtigung des Unternehmens, der Marke und der jeweiligen Kommunikationsziele, erfordert langjähriges Know-how, viel Recherche, Fingerspitzengefühl und Kreativität. Schließlich geht es um mehr als um die „Verpflegung der Besucher“.
Wenn das Essen selbst zum Ereignis wird, ist dies nicht weniger als eine konsequente Umsetzung des Gedankens „Brand your Event“. Im Idealfall werden die Gäste aktiv in das Geschehen einbezogen. Das steigert den Genuss, macht Spaß und bietet Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dadurch kann die Veranstaltung wesentlich längere Zeit bei den Gästen nachwirken, was sich durch zusätzliche Kommunikationsmaßnahmen optimal ergänzen lässt. Schöpft man das Prinzip des Themen-Caterings konsequent aus, wird das Essen sogar selbst zum Ereignis.
Die Arbeit für Themen-Caterings beginnt mit dem Sammeln von Informationen. Die Basis dafür sind Kundengespräche. Dabei sollte der Caterer seine Fähigkeiten offen kommunizieren und sich den Grenzen des Machbaren sowie der eigenen Leistungsfähigkeit bewusst sein. Im Idealfall kann der Kunde seine Bedürfnisse genau schildern: Neben zeitlichem Ablauf, Gästezahl, Budget, Location und vorhandener Infrastruktur sollte auch die Zielsetzung des Events beschrieben werden.
Römisches Gelage
Im Zusammenhang mit der Niederösterreichischen Landesausstellung hat sich das Catering-Team der Event Company dem Thema Römer angenommen. Bei den Römern beliebt war beispielsweise das Procus Trojanus. Das ganze Schwein wurde mit Würsten und Obst gefüllt, am Stück gegrillt und dann stehend serviert. Dazu gab es saureren Wein oder Wein mit Honig. Kreativ-Caterer Siegfried Hasil und sein Team verbinden das Thema mit der mediterranen Küche. Etliche der ursprünglich verwendeten Produkte sind jedoch heute nicht mehr erhältlich. Der Gast wird animiert herauszufinden, welche Produkte auf dem Buffet zur Römerzeit erhältlich waren und welche nicht. Nach dem Essen wird dann die Lösung präsentiert.