AGB – DER EVENT COMPANY OPITZ & HASIL

1. Allgemeines

Für sämtliche Geschäfte zwischen dem Kunden und der Event Company Opitz & Hasil GmbH, Brehmstraße 12/4, A-1110 Wien, (nachfolgend ECOH genannt) gelten ausschließlich diese „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur dann wirksam, wenn sie von der ECOH ausdrücklich und schriftlich anerkannt werden.

Von diesen „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ abweichende oder diese ergänzende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die ihr dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Vertragsabschluss

Grundlage der Geschäftsbeziehungen ist das jeweilige Event-Anbot, in dem alle vereinbarten Dienstleistungen (Leistungsumfang) sowie Vergütung festgehalten werden. Die Angebote der ECOH sind freibleibend.

3. Event-Leistungsumfang

3.1.      Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung. Nebenabreden oder Abänderungen, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen der schriftlichen Form.

3.2.      Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, teilt die ECOH dem Auftraggeber unverzüglich mit. Soweit durch die Veränderungen der vereinbarte Inhalt des Vertrages nicht oder nur unwesentlich berührt wird, steht – aufgrund dieser Abweichungen – dem Auftraggeber kein Kündigungsrecht zu. Die ECOH ist berechtigt, in Abstimmung mit dem Auftraggeber Teile des Veranstaltungsablaufes in Abweichung von der Leistungsbeschreibung zu verändern.

3.3.      Soweit die ECOH Verträge zur Durchführung einer Veranstaltung mit Dritten schließt, erfolgt ein solcher Vertragsabschluss im Namen und mit Vollmacht des Auftraggebers. Dies betrifft insbesondere die Anmietung von Räumen, den Abschluss von Verträgen im Gastronomiebereich, sowie den Abschluss von Verträgen mit Künstlern & Co.

3.4.      Sublieferanten werden durch die ECOH bestimmt. Die Haftung für Leistungen, die sich aus der Sublieferanten-Beauftragung ergibt, trifft die ECOH nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Abwicklung erfolgt ausschließlich über die ECOH.

Die Künstler und Dienstleister der ECOH unterliegen einem Erstkontaktvertrag und sind auch in weiterer Folge über die beauftragte Agentur zu buchen. Bei Direktbuchung des Zulieferers durch den Kunden entstehen Ansprüche der ECOH in Höhe des üblichen Agenturhonorars. Die Abrechnung erfolgt über die ECOH.

4. Event-Leistung und Honorar

4.1.      Der Auftraggeber stellt der ECOH unabhängig von dem vereinbarten Honorar ein Budget laut schriftlichem Kostenvoranschlag zur Verfügung. Dieses Budget darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers überschritten werden.

4.2.      Wenn nicht anders vereinbart ist, entsteht der Entgeltanspruch der ECOH für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde.

4.3.      Die ECOH ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwandes Vorschüsse zu verlangen. Die ECOH ist verpflichtet, nach den Grundsätzen eines sorgfältigen Kaufmanns unter Beachtung der Interessen des Auftraggebers dieses Geld für die Durchführung der Events einzusetzen. Die für die Durchführung des Events notwendigen Beträge werden durch den Auftraggeber der ECOH innerhalb eines vereinbarten Zeitpunktes zur Verfügung gestellt.

4.4.      Kostenvoranschläge der ECOH sind unverbindlich.

5. Catering-Warenangebot

Das umfangreiche Catering-Sortiment ist immer wieder saisonal bedingten Veränderungen unterworfen. Sollten einzelne Artikel vorübergehend nicht vorhanden sein, behalten wir uns einen Austausch gegen zumindest gleichwertige Ware vor. Selbstverständlich ist unser Angebot als Vorschlag zu betrachten, den wir gerne in jeder von unseren Kunden gewünschten Art und Weise verändern.

6. Lieferung

6.1.      Zugesagte Termine werden von der ECOH nur unter der Voraussetzung eines normalen Betriebsablaufes eingehalten. Streiks, Fälle höherer Gewalt, Betriebsstörungen jeder Art, wie z.B. Stromstörungen, entbinden die ECOH von den übernommenen Pflichten.

6.2.      Eventuelle Beanstandungen des Events sind sofort (nach Möglichkeit vor Ort), längstens aber binnen 3 Tagen nach der Veranstaltung vom Kunden bekannt zu geben, da andernfalls die Leistungen vom Kunden als akzeptiert gilt. Für unsachgemäße Lagerung durch den Auftraggeber übernimmt die ECOH keine Haftung.

6.3.      Die Sorgfaltspflicht für angemietete Gegenstände obliegt ab Übernahme bis zur Rückstellung dem Auftraggeber. Allfällige Schäden oder Verlust sind vom Auftraggeber zu vertreten.

7. Wirksamkeit, Bestellung

7.1.      Die Bindungswirkung der Offerte endet spätestens sechs Wochen nach Zugang der Ausfertigung. Ist die Auftragserteilung innerhalb dieser Frist nicht möglich, kann eine Erstreckung der Bindungsfrist einvernehmlich vorgenommen werden.

7.2.      Die Speisenplanung, Festlegung der Teilnehmerzahl sowie sonstige für die Veranstaltung wichtige Details werden in der Regel mindestens 7 Arbeitstage vor Veranstaltungsbeginn vereinbart. Bei kurzfristiger Angebotslegung ist die Entscheidung unverzüglich nach Übermittlung des Angebots schriftlich bekanntzugeben.

7.3.      Eine Reduzierung oder Aufstockung ist bis zu 5 Werktagen vor Veranstaltungsbeginn einvernehmlich möglich. Für eine Reduzierung wird eine einmalige Handlinggebühr von Euro 50,00 in Rechnung gestellt.

7.4.      Der Veranstalter verpflichtet sich, einen genauen Ablauf der Veranstaltung bis spätestens drei Werktage vor der Veranstaltung an seine Ansprechperson der ECOH zu übergeben, andernfalls kann der gewünschte Veranstaltungsablauf nicht gewährleistet werden.

8. Vom Veranstalter mitgebrachte Speisen und Getränke

Es dürfen ohne schriftliche Bestätigung der ECOH keinerlei Speisen und Getränke zur Konsumation in die jeweilige Location/Veranstaltungsort mitgebracht werden. Die ECOH behält sich vor, für angelieferte Getränke ein Stoppelgeld in Rechnung zu stellen.

9. Getränkeabrechnung

Falls keine andere Vereinbarung getroffen wurde, werden alle Getränke gemäß dem tatsächlichen Verbrauch, pro geöffneter oder im Angebot angegebener Verpackungseinheit, in Rechnung gestellt.

10. Präsentation

Erhält die ECOH nach der Teilnahme an einer Präsentation keinen Auftrag, so verbleiben alle Leistungen der ECOH, insbesondere deren Inhalt im Eigentum der ECOH. Der Kunde ist nicht berechtigt, diese – in welcher Form auch immer – weiter zu nutzen. Die Unterlagen sind vielmehr unverzüglich der ECOH auf Wunsch zurückzustellen.

11. Eigentumsrecht und Urheberschutz

11.1.    Alle Leistungen der ECOH (z.B. Ideen, Konzepte für Veranstaltungen etc.) auch einzelne Teile daraus, bleiben im Eigentum der ECOH. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars nur das Recht der Nutzung zum vereinbarten Zweck. Ohne gegenteilige Vereinbarung mit der ECOH darf der Kunde die Leistungen der ECOH nur selbst, ausschließlich in Österreich und nur für die Dauer des Vertrages nutzen.

11.2.    Änderungen von Leistungen der ECOH durch den Kunden sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der ECOH und – soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind – des Urhebers zulässig.

11.3.    Für die Nutzung von Leistungen der ECOH, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – die Zustimmung der ECOH erforderlich. Dafür steht der ECOH und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

12. Kündigung

12.1.    Der Auftraggeber ist berechtigt, das Vertragsverhältnis mit der ECOH jederzeit zu kündigen. Die vorzeitige Aufhebung des Vertragsverhältnisses verpflichtet den Auftraggeber jedoch zur Zahlung der vereinbarten Honorare bzw. schon erbrachter Vorleistungen.

12.2.    Die Vertragsparteien vereinbaren ausdrücklich, dass eine Kürzung des Honorars aufgrund ersparter Aufwendungen von der ECOH ausgeschlossen ist.

12.3.    Der Grund zur außerordentlichen Kündigung für beide Vertragsparteien bleibt hiervon unberührt. Dieses Recht steht der ECOH insbesondere dann zu, wenn das vereinbarte Honorar durch den Auftraggeber nicht zum Fälligkeitszeitpunkt gezahlt wird.

12.4.    Ferner, wenn trotz Aufforderung Budgetleistungen im Rahmen der vertraglichen Abrede nicht gezahlt werden.

12.5.    Die ECOH ist berechtigt, jederzeit und ohne Angabe von Gründen das Vertragsverhältnis zu beenden,

  1. a) wenn die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb gefährdet und/oder die Sicherheit der Mitarbeiter nicht mehr gewährleistet werden kann
  2. b) wenn der Ruf, sowie die Sicherheit des Hauses gefährdet wird
  3. c) im Falle höherer Gewalt
  4. d) wenn vereinbarte Akontozahlungen nicht termingerecht einlangen

13. Stornobedingungen

13.1.    Nach Auftragsvergabe werden bei Stornierung bis 7 Tage vor der Veranstaltung 20 Prozent des letztgültigen Anbotes in Rechnung gestellt.

13.2.    Bei Stornierungen bis 3 Tage vor der Veranstaltung werden 70 Prozent des letztgültigen Anbotes in Rechnung gestellt.

13.3.    Bei Stornierung unter 3 Tagen vor der Veranstaltung werden 100 Prozent des letztgültigen Anbotes in Rechnung gestellt.

Wien, 07.11.2017